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Becks kultige Tube Map

Es gibt eine Karte, die als Ikone in die Geschichte einging und damit diverse schematische Liniennetzpläne, die wir heute verwenden, nachhaltig geprägt hat: Die Tube Map von Harry Beck. Becks Annahme war, dass topografische Lagetreue bei Liniennetzplänen nicht zwangsläufig notwendig sei, nur die Topologie, die räumliche Beziehung zwischen den Stationen untereinander, sei entscheidend. Daher konzentrierte er sich bei seinem Entwurf eines neuen Liniennetzplanes 1931 auf die wesentlichen Elemente, die zur Orientierung und Fortbewegung im unterirdischen London notwendig sind.

Der Diercke Weltatlas

„Der Diercke“ ist im deutschsprachigen Raum als Schulatlas weit verbreitet und bekannt. Er ist wohl oft der erste Atlas, wenn nicht manchmal sogar das erste „richtige“ Kartenwerk, mit welchem Kinder in Berührung kommen. Seine Geschichte wird hier als Beispiel für den Übergang von traditioneller Atlantenfertigung zur digitalen Technik unserer heutigen Zeit vorgestellt.

Die Peters-Projektion – die einzige „Alternative“?

Auch wenn das Thema Projektionen für Kartographen ein alter Hut ist und die DGFK bereits 1985 bestätigte, dass die Fachwissenschaft für den Entwurf von Weltkarten längst sachgerechte Lösungen entwickelt hat, so ist Nicht-Kartographen die Vielfalt an Möglichkeiten oftmals nicht bewusst. Besondere Aufmerksamkeit erhielt daher die Peters-Projektion, die in den siebziger Jahren von Arno Peters vorgestellt wurde.

Panoramakarten – nicht nur für Wanderer

Diesen Monat wollen wir ein klassisches Thema der Kartographie aufgreifen, das die enge Verwandtschaft der Kartographie zur Kunst zeigt: die Panoramakarten. Vor allem Skifahrern und Wanderern dürften sie gut bekannt sein. Sie geben einen Überblick über Pisten bzw. Wanderwege und wenn die Bergspitzen in dicke Wolken gehüllt sind, geben sie einem eine Idee, wie wunderbar der Ausblick bei Sonnenschein sein muss. Ein paar herausragende Beispiele der manchmal kitschig anmutenden Panoramen zeigen wir Ihnen nachfolgend. Die Panoramakarten bedienen sich der Methode

USE-IT – Freie Touristenkarten für junge Reisende

USE-IT ist eine europaweite Initiative, die Touristeninformationen für junge Leute in Form von kostenlos verfügbaren und nicht-kommerziellen Karten anbietet. Das Besondere dabei ist, dass die Karten in lokalen Projekten von jungen Einheimischen mit guter Ortskenntnis erstellt werden und speziell auf die Zielgruppe junger Touristen ausgerichtet sind. Die Karten enthalten keine Werbung und die lokale Gruppe entscheidet selbst, welche Sehenswürdigkeiten, Bars, Restaurants oder Museen aufgenommen und dargestellt werden (Bsp. in Abb. 1). Außerdem werden die Karten jährlich überarbeitet, aktualisiert und neu

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